
Was wünschen sich die Weidenerinnen und Weidener für ihre Stadt? Was macht ihnen Sorgen? Wo sehen sie akuten Handlungsbedarf? Was bewegt sie? Und wie sieht die Lebensrealität in Weiden aus? Diesen und weiteren Fragen wollte der Kreisverband auf den Grund gehen – mit einer Wunsch- und einer Krampusliste auf dem Macerata-Platz. Die Ergebnisse sind hochinteressant.
Viele Passanten – von der Schülerin bis zum Rentner – nahmen sich die Zeit und befüllten den Wunschzettel wie auch die „Krampusliste“, die Liste mit allem, was weg kann und muss. Beim Ausfüllen ergab sich vielfach Gelegenheit, über Wünsche und Nöte bei heißem Tee und Kinderpunsch ins Gespräch zu kommen. Vor allem die Stadtratskandidat*innen der Grünen-Liste nutzten die Möglichkeit, ungefiltert zu hören, was den Weidenern wichtig ist.

Was ist ihnen denn nun wichtig, den Weidener Bürger*innen?
Die AfD wird als „Bedrohung von Vielfalt und Demokratie“ beschrieben; Sorgen bereiten der Leerstand in der Stadtmitte, das Fehlen von Lebensmittelgeschäften, das Sterben kleiner, unabhängiger Läden, aber auch die teuren Mieten, der marode Zustand der Sophie-Scholl-Realschule.
Auf dem Wunschzettel stehen ein besseres Radnetz, ein zuverlässiger und bedarfsorientierter Nahverkehr, eine ausreichende Zahl von Kita-Plätzen, eine Sophie-Scholl-Realschule, in der es sich gern und gut lernen lässt. Weitere Wünsche sind die nach mehr Gemeinschaft in der Stadt, mehr Zusammenhalt, nach mehr Grün, vor allem nach mehr Bäumen, nach mehr Tempo-30-Zonen. Ganz konkret geäußert wurde zum Beispiel auch der Wunsch nach einem Erhalt von möglichst viel Grün auf dem Turnerbundgelände.
Stadtratskandidatin Anna Pschierer war am Ende begeistert von der Aktion: „Wir haben viele Impulse mitgenommen und das Beste: Unser Wahlprogramm nimmt all diese Themen auf. Wir kümmern uns und sind nah an den Bürger*innen!“

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