Unsere Kandidatinnen und Kandidaten für den Stadtrat

Foto: Elisabeth Hütter
Deine neue Oberbürgermeisterin für Weiden
In aller Kürze:
41, zwei Kinder, Energie- und Umweltingenieurin, MdL und Oberbürgermeisterkandidatin für die Kommunalwahl 2026. Ich lebe mit meiner Familie in Weiden.
Was mich bewegt:
Gerechtigkeit, der Erhalt unserer Lebensgrundlagen und unsere Demokratie und Freiheit, die es zu verteidigen gilt. Das sind die grundlegenden politischen Themen, die mich antreiben.
Deshalb will ich Oberbürgermeisterin werden.
Mein Herz schlägt für eine Stadt, in der alle Menschen gut leben können. Unabhängig vom Geldbeutel, vom Alter und vom Wohnort. Ich trete ein für bezahlbaren Wohnraum, starke Kitas und Schulen. Für effizienten Klimaschutz und für eine Politik, die nah dran ist an den Menschen. Die zuhört und handelt. Mut, kluge Ideen und der feste Wille, niemanden zurückzulassen – dafür stehe ich.
Als Mutter, als Ingenieurin, als Teamleiterin, Geschäftsführerin und als Landtagsabgeordnete weiß ich, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen. In stressigen Phasen bleibe ich ruhig, beharrlich, gelassen und klar. „Das geht nicht!“ lasse ich so nicht stehen. Ich suche nach Lösungen – und finde sie.
Unsere Stadt ist meine Heimat. Herkunft. Zuhause. Ich bin in Weiden mit meinen fünf Geschwistern in einfachen Verhältnissen aufgewachsen und habe, nachdem ich mein erstes Kind schon früh bekommen habe, das Abi auf dem zweiten Bildungsweg nachgeholt. Nach Station und Praktikum in Berlin vor 20 Jahren lebe ich hier in Weiden. Studiert habe ich in Amberg Erneuerbare Energien und im Master Umwelttechnologie. Finanziert habe ich mein Studium durch BaFöG, Nebenjobs, Studienkredit und Stipendium. Das war nicht immer einfach. Aber gerade in dieser Zeit habe ich erlebt, was alles möglich ist, wenn man es nur richtig angeht, Ideen und Möglichkeiten zulässt und die besten Lösungen sucht.
Berufliche Stationen waren: Ingenieurin im Bereich Quartiersversorgung am Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung an der OTH Amberg-Weiden, anschließend Leiterin des Instituts, Geschäftsführerin einer kleinen Projektentwicklungsfirma im Bereich Erneuerbare Energien, seit 2023 Landtagsabgeordnete und Mitglied im Umwelt- und im Gesundheitsausschuss des Landtags.
Engagement für die Gemeinschaft und für unsere Demokratie:
Ehrenamtliches Engagement begeistert mich sehr. Es ist toll, wenn Menschen in ihrer Freizeit zusammenkommen, um sich für eine Sache einzusetzen. Allerdings hängt Ehrenamt auch immer mit Möglichkeiten zusammen, so habe ich durch meine zwei Kinder, Ausbildung und Arbeit lange Zeit keine Zeit dafür gefunden.
Ich war bis zu meinem Skiunfall 2018 bei der Bergwacht aktiv, seit 2020 bin ich Stadträtin in Weiden, ich bin Kreissprecherin der Grünen Weiden und Kassiererin bei Weiden ist bunt e.V. Außerdem engagiere ich mich bei verschiedenen Organisationen wie dem Oberpfälzer Bündnis für Toleranz und Menschenrechte, Omas gegen Rechts Weiden und dem Bündnis für Frauenrecht (BFF).
Hieran lassen sich auch meine ehrenamtlichen Schwerpunkte ablesen: Der Schutz und die Stärkung unserer Demokratie, Gleichberechtigung und Frauen-Enpowerment. Und auch Natur- und Umweltschutz, der beruflich und auch im Landtag zu meinen Schwerpunktthemen gehört, begleitet mein ehrenamtliches Engagement.
Ein Blick nach vorn:
In den vergangenen sechs Jahren im Stadtrat ist viel passiert. Auch haben wir ein paar Erfolge zu verbuchen. Ein wichtiger Meilenstein war das Klimaschutzkonzept und die Einstellung eines Klimaschutzmanagers in Weiden. Dadurch haben wir uns in der Gesamtheit des Stadtrates wichtige Ziele gesetzt, die nun nach und nach weiter abgearbeitet werden. Neben der Nachhaltigkeit und dem Schutz unserer Lebensgrundlagen setze ich mich besonders für gute Bildung ein. Denn gute Bildung ermöglicht jedem Kind die besten Chancen. Ob Kitaplatz, gut ausgestattete Schulen, eine flächendeckende Ganztagsbetreuung und auch die außerschulischen Möglichkeiten wie Jugendzentrum oder Vereinsarbeit, hier muss jedes Kind, egal aus welchem Elternhaus es stammt, gut aufgenommen werden, um sein Potential voll entfalten zu können. Das liegt mir sehr am Herzen und das verstehe ich auch als meine Aufgabe als Bürgerin und Stadträtin, mich hierfür einzusetzen. Chancengerechtigkeit hängt gerade in Deutschland leider sehr vom Status des Elternhauses ab.
Weiden ist die perfekte Stadt um sich auch ohne Auto fortbewegen zu können: Wenn nur das Angebot stimmt. Ob mit dem Rad, zu Fuß oder mit dem Bus. Mobilität ist für jedes Alter wichtig, muss gut verfügbar und für alle bezahlbar sein.
Was wäre Weiden ohne seine vielseitigen Kunst- und Kulturangebote. So viele kreative Menschen, so viel Engagement, so viel Gemeinsinn, Spaß und Erlebnis. Ich begreife Kunst und Kultur nicht nur als „Nice to have“, sondern als entscheidenden Standortfaktor für unsere Stadt. Deswegen bin ich in vielen Kunst- und Kulturvereinen Mitglied, genieße bei jeder Gelegenheit gute Musik, eine Ausstellung, Theater und das Beisammensein. Diese bunte Vielfalt muss erhalten bleiben.
Mir ist es wichtig über den Tellerrand zu denken. Wie können interkommunale Gewerbegebiete ermöglicht werden? Wie können wir trotz klammer Stadtkasse kleinere Schulsanierungsprojekte besser unterstützen? Wie schaffen wir mehr Lebensraum für Familien und Kinder? Wo können wir generationenübergreifend zusammenkommen? Wie stärken wir den Zusammenhalt und das Miteinander in unserer Stadt? Wie schaffen wir es, dass auch in 20 oder 50 Jahren noch alle gut hier leben können? Diese Fragen stelle ich mir oft und ich habe viele Ideen und Lösungsansätze.

Foto: Elisabeth Hütter
Für die Kommunalwahl 2026 kandidiere ich, weil ich mich dafür einsetzen möchte, dass Weiden eine Stadt bleibt, in der sich Familien, Kinder, Kulturschaffende und ältere Menschen gleichermaßen wohlfühlen.
Woher ich komme:
Geboren in Dresden und aufgewachsen in Weimar habe ich bis zum Ende meines kirchlichen Studiums zum evangelischen Diakon den „real existierenden Sozialismus“ erlebt. Während der Wendezeit ´89 war ich bei der neu entstandenen Bürgerbewegung „Demokratischer Aufbruch“ in Eisenach aktiv und lernte dort zivilgesellschaftliches Engagement von ostdeutschen Bürgerinnen und Bürgern wertzuschätzen. Nach 11 Jahren als Kreisjugendreferent in einem evangelischen Kirchenkreis in Südthüringen lebe ich seit 2002 in der wunderschönen Stadt Weiden. Seit dieser Zeit bin ich mit Leib und Seele beim Bayerischen Roten Kreuz als Sozialpädagoge in verschiedenen Tätigkeitsbereichen beschäftigt. Ob in der Familienhilfe oder in der Migrationsberatung – für mich steht in erster Linie der Mensch im Mittelpunkt.
Mein Engagement:
Im Ehrenamt leite ich ein Team im Fachdienst Personenauskunft im BRK. Dieser ist Teil einer Bereitschaft und übernimmt im Katastrophenfall oder bei Großschadenslagen, die Aufgabe einer gemeinsamen Auskunftstelle der Hilfsorganisationen. Im Fachdienst der Psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E) begleite ich Rettungsdienstkräfte nach komplexen und belastenden Einsätzen. Ebenso bin ich Mitglied beim Bund Naturschutz. Dort war ich mehrere Jahre lang der stellvertretende Vorsitzende der Kreisgruppe Weiden und Neustadt. Weitere Mitgliedschaften: Naturfreunde Weiden e.V., BI Fluglärm Weiden/Opf. und evangelische Kirche.
Ein Blick nach vorn:
Ein Thema, das mir besonders am Herzen liegt, ist die Kinderbetreuung. Eltern sollen nicht monatelang auf einen Platz warten müssen. Kinder verdienen gute Bildung, Geborgenheit und Förderung – von Anfang an. Darum will ich mich für ausreichende und qualitativ hochwertige Betreuungsplätze einsetzen, für flexible Angebote, die Familien wirklich entlasten.
Weiden ist aber nicht nur Wohnort – Weiden ist Kulturstadt. Wir haben hier ein gutes und erhaltungswürdiges Potenzial: Musik, Kunst, Feste und engagierte Menschen, die unsere Stadt lebendig machen. Diese vielfältige Kulturlandschaft braucht Unterstützung, Räume und Wertschätzung – keine Bürokratie und keinen Stillstand. Gerade die Max-Reger-Halle ist ein Ort, der in der Vergangenheit zuweilen unter Wert verkauft wurde. Ich möchte, dass wir die leerstehende Gastronomie dort endlich sinnvoll nutzen – als kulturellen Treffpunkt, als Raum für Begegnung, als Schaufenster für Weidens Kreativität und Vielfalt.
Ein weiteres Anliegen ist für mich der aktive Bevölkerungsschutz. In Zeiten, in denen wir mit Klimakatastrophen, Energiekrisen und internationalen Konflikten konfrontiert sind, müssen wir gut vorbereitet sein. Weiden braucht klare Konzepte für Katastrophenschutz, Evakuierungs- und Notfallpläne, für sichere Energieversorgung und eine funktionierende städtische Infrastruktur – damit wir im Ernstfall handlungsfähig sind und niemand zurückgelassen wird.
Das Zusammensein von Menschen unterschiedlicher Prägungen hat uns hier in der nördlichen Oberpfalz kulturell und wirtschaftlich bereichert. Für die Zukunft in Weiden stelle ich mir vor, dass nicht nur Menschen nach ihrem aktiven Berufsleben gerne hierbleiben und durch Nachbarschaftsprojekte oder regelmäßige Besuchsdienste am sozialen und kulturellen Leben weiter teilhaben können.
Genauso wichtig ist die Bindung von jungen Fachkräften gemeinsam mit ihren Familien an die Region rund um die Max-Reger-Stadt. Ich möchte mich für eine Arbeitswelt einsetzen, die fair, modern und familienfreundlich ist, die Chancengleichheit für Frauen und Menschen mit Migrationsgeschichte und Quereinsteiger gleichermaßen ermöglicht.
Eine bürgernahe Politik verstehe ich als gemeinschaftliches Projekt: Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Freiheit werden nicht „verordnet“, sondern gemeinsam gestaltet.
Angebote für politisch Enttäuschte sollen regelmäßig stattfinden können, z.B. durch hybride „Zukunftsgespräche“ (digital und vor Ort) und „Frag Deinen Stadtrat“-Wochen oder „Was fehlt in Deinem Viertel“–Foren, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.
Meine Vision ist eine Stadt, die grün denkt, sozial handelt und offen bleibt für Neues. Für ein Weiden, das seine Stärken nutzt – und mutig in die Zukunft geht.

Foto: Elisabeth Hütter
Die Fakten zuerst: Ich bin 35 Jahre alt, lebe mit meiner Tochter und unseren beiden Katzen im Weidener Süden und bin von Beruf IT-Management-Beraterin (das hat wenig mit Windows-Updates und viel mit effizienten IT-Abteilungen zu tun).
Als gebürtige Weidenerin liegen mir meine Stadt und seine Bewohner*innen am Herzen. Deswegen möchte ich eine Kommunalpolitik leben, die zu allererst an alle Weidener Bürger*innen denkt und dabei vor allem jene im Fokus hat, die in unserer Gesellschaft gerne überhört werden – Menschen und Familien in prekären Situationen, Alleinerziehende, Frauen, Kinder. Ohne dabei Weidens Wirtschaftlichkeit aus den Augen zu verlieren.
Meine Herzensthemen sind Frauen- und Kinderrechte. Auch im Jahr 2025 haben wir leider weiterhin keine Gleichberechtigung erreicht: Frauen erhalten weiterhin für gleiche Arbeit weniger Gehalt, Frauen droht häufiger Altersarmut, Frauen sind weiterhin finanziell abhängig (fast jede zweite Frau in Bayern arbeitet in Teilzeit) und: Frauen müssen alle drei Minuten häusliche Gewalt durch ihren Partner erfahren – die Anzahl an Femiziden ist steigend. Die Kinder dieser Frauen erleben dies hautnah mit.
Deswegen braucht es dringend mehr Einsatz auf kommunaler Ebene bei der Unterstützung von Einrichtungen wie dem Frauenhaus und Beratungsstellen wie dem Dornrose e.V.
Gleichzeitig möchte ich Aufmerksamkeit schaffen für diese unhaltbaren Zustände, von denen die eine Hälfte unserer Gesellschaft, unserer Stadt bedroht ist. Gewalt an Frauen darf nicht länger ein Tabuthema sein, das als „feministisches Randthema“ abgetan wird. Gut 50 Prozent der Weidener Bevölkerung sind kein Randthema.
Die Erhöhung der vertraglichen Arbeitsstunden unserer städtischen Gleichstellungsbeauftragten ist ein konkreter Hebel, um diese Aufmerksamkeit zu schaffen und wichtige Projekte und Initiativen angehen zu können. Aber auch mehr Sicherheit für Frauen in unserer Stadt, z.B. durch gut beleuchtete Wege sind wichtige Maßnahmen.
Zur finanziellen Stärkung und Unabhängigkeit von Frauen sind ausreichend Kita- und Hortplätze unerlässlich. Jede Frau, die arbeiten möchte, ob Voll- oder Teilzeit, muss das können dürfen.
Dabei weiß ich auch: Die Kommunalpolitik ist kein Wunschkonzert und unsere Mittel sind leider sehr begrenzt – wie vielen bayrischen Kommunen fehlt uns das Geld, alle unsere Ziele gleichzeitig umzusetzen. Deswegen ist es umso wichtiger, mit knappen Ressourcen den größtmöglichen Mehrwert zu generieren.
Ich möchte eine Politik, die Entscheidungen faktenbasiert fällt und diese effizient verfolgt. Das bedeutet konkret: Projekte und Anträge nicht aus dem Bauch heraus fällen, sondern anhand von fundierten Informationen und Expertenaussagen entscheiden – und diese Entscheidungen dann im Sinne schlanker Prozesse stringent verfolgen. Denn aus meinem beruflichem Alltag weiß ich: Projekte werden dann teuer, wenn sich entweder Anforderungen und Meinungen ändern oder sich der Projektplan und damit die Umsetzung verzögern.
Damit wir langfristig wirtschaftlich stark sind, gilt ein besonderes Augenmerk unserer Wirtschaftsförderung. Darunter zählt zum einen Leerstandsmanagement, wofür unsere Max-Reger-Straße ein gutes Beispiel für Optimierungsbedarf darstellt. Um weiteren Leerstand, brachliegende Flächen und unbewohnbaren „Wohnraum“ anzugehen, ohne unseren Haushalt zu stark zu belasten, müssen wir vermehrt Förderungen prüfen und aktiv anfragen.
Zum anderen müssen wir Weidens Wirtschaft neu denken – nachhaltig, dienstleistungsorientiert und digital. Mit der OTH Amberg-Weiden haben wir eine Einrichtung, die genau diese Bereiche am Puls der Zeit lehrt und erforscht. Mehr Kollaboration in der praxisnahen Entwicklung neuer Ideen und Schaffung von Ressourcen und Angeboten zur Ausgründung von Unternehmen durch Absolvierende sind Investitionen, die unsere Stadt langfristig voranbringen und Weiden auch zukünftig wirtschaftlich stark machen.
Und schließlich möchte ich die Weidener Stadtgemeinschaft stärken – für mehr Zusammenhalt statt Isolation, ungeachtet von Alter, Herkunft und Einkommen. Damit das gelingt, braucht es zum einen mehr Teilhabe unserer unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, z.B. durch Jugendforen und wiederkehrende Jugend-Stadtratssitzungen. Damit aus einer Stadt eine Gemeinschaft wird, braucht es aber auch Plätze, an denen Menschen zusammenkommen. Wir haben mit dem JuZ und Plan B wichtige Einrichtungen, die weiterhin gefördert werden müssen. Darüber hinaus müssen wir unsere Senioren und Seniorinnen im Blick haben. Hier braucht es konsumfreie Räume, um zusammenzukommen. Das Maria-Seltmann-Haus ist eine solche Einrichtung, die hoffentlich bald wieder eine Bewirtung findet. Aber auch im Freien sollen diese Orte der Zusammenkunft geschaffen werden. Unsere schöne, aber doch sehr betonlastige Innenstadt ist dazu an Sommertagen viel zu heiß. Ein durchdachtes Hitzeschutzkonzept mit klimaresistenten Bäumen, begrünten Dächern und Fassaden, Wasser in der Stadt und Orten zum Verweilen, ganz ohne Konsumzwang, ist keine „grüne Ideologie“, sondern Investition in unsere Stadtgemeinschaft.
Ich möchte mit meinem Engagement im Stadtrat ein Weiden mitgestalten, in dem jede und jeder gut leben kann. In dem Wohnraum und Kitaplätze kein Luxus sind, in dem Frauen gleichberechtigt leben können und gesellschaftliche Teilhabe nicht von Einkommen und Rente abhängt. In dem Toleranz und Vielfalt statt Hass, Ausgrenzung und rechtsextreme Polemik herrschen. Und in dem wir alle auch in 50 Jahren noch gut und gerne leben können – dank Hitzeschutzkonzepten, sicheren, unabhängigen Energiequellen und einer zukunftsgewandten Wirtschaft.

Foto: Elisabeth Hütter
Ich kandidiere bei der Kommunalwahl 2026 für den Weidener Stadtrat, denn mir liegt unsere schöne Stadt sehr am Herzen. Ich biete an, meine Erfahrungen und meine Überzeugungen in die politische Gestaltung unserer Heimat einzubringen. Ich möchte mich besonders für drei Bereiche einsetzen, die für die Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger entscheidend sind:
Zukunftsfähige Stadtentwicklung: Wohnen, Klima, Lebensräume.
Unsere Stadt verändert sich stetig. Diese ständigen Veränderungen sind sozial gerecht und ökologisch nachhaltig zu gestalten. Mein Anliegen ist der bezahlbare Wohnraum, die naturnahe Gestaltung von Frei- und Grünflächen mit hochwertigen Aufenthaltsflächen und eine Bebauung, die den Dreiklang aus Wohnen, Leben und Arbeiten bildet. Die Bebauung des ehemaligen SV-Geländes am Stockerhut, die Bebauung des ehemaligen Turnerbundgeländes am Hammerweg und die Gestaltung der Flächen auf und rund um den alten Volksfestplatz und um den Tennisclub TC Postkeller sind einmalige Möglichkeiten für eine zeitgemäße Gestaltung unserer Stadt. Beispiele für eine moderne Bebauung findet man z.B. in Regensburg mit dem neuem Quartier Dörnberg oder dem Marina Quartier.
Mobilität für alle.
Stauende Autos, Lärm, Hektik und schlechte Luft belasten unsere Innenstadt. Ich will mich für attraktive Alternativen zum Auto einsetzen und die Flächen für die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt aufteilen. Ich setze auf ein Miteinander zwischen Fußgängern, Radfahrern, Autofahrern und ÖPNV-Nutzenden. Wir brauchen sichere Radwege, eine taktstarke ÖPNV-Anbindung (auch in die umliegenden Gemeinden), Anfahrtsmöglichkeiten für Arztpraxen und sichere Wege vor allem für Kinder und Senioren. Die Verkehrswende ist kein Projekt für „irgendwann“ – sie muss jetzt beginnen, um unsere Stadt lebenswerter und sicherer zu machen. Konzeptionell liegt alles im vom aktuellen Stadtrat verabschiedeten Mobilitätskonzept der Stadt Weiden vor. Jetzt müssen die knappen finanziellen Mittel der Stadt zielgerichtet eingesetzt werden.
Gesundheitsversorgung vor Ort sichern.
Eine flächendeckende, wohnortnahe medizinische Versorgung ist das Rückgrat einer gesunden Gesellschaft. Sie sichert nicht nur schnelle Hilfe im Notfall, sondern stärkt das soziale Gefüge und die Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger. Ich möchte, dass jeder im eigenen Stadtteil kompetente und vertrauensvolle hausärztliche Unterstützung findet. Deshalb ist sicherzustellen, dass unbesetzte Praxissitze wieder besetzt werden. Mit der Kliniken Nordoberpfalz AG haben wir einen Schwerpunktversorger in der Stadt, der ein breites Leistungsspektrum abdeckt und ein wichtiger Grundpfeiler in der Gesundheitsversorgung ist. Die Fachkräftesicherung für unser Klinikum ist einer der entscheidenden Stellhebel, um die Gesundheitsversorgung dauerhaft zu sichern. Wir brauchen integrierte Strategien, die Ausbildung, Arbeitsbedingungen, Lebensumfeld und Zuwanderung zusammendenken.
Ich möchte ein Weiden, in dem Menschen gerne leben – heute und in Zukunft.
Dazu müssen wir kleine Dinge verändern, um das Große zu bewahren.

Studentin

Software-Entwickler

Schülerin


Erzieherin

Sicherheitsingenieur

Kinderpflegerin

Ärztin/Psychotherapeutin


Geologin

Pfarramtssekretärin

Sonderschuldirektor i.R.

Erzieherin i.R.

Maschinenbaumeister

Apothekerin

Elektroingenieur

Rechtsanwältin

36, Unternehmensberater

Heilerziehungspflegerin

Betriebswirt i.R.

Handelsfachwirtin

Ingenieur

Krankenschwester

64, Maler

kfm. Angestellte i.R.

Betriebswirt (VWA)

gew. Arbeiterin

Verwaltungsangestellter i.R.

36, Suchttherapeutin

Gymnasiallehrer a.D.

68, Lehrerin a.D.

Dipl.-Ing. (FH) i.R.